axel.japan.bericht

 

 

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  1. Axel goes Sushi
  2. Japanisches Bier
  3. Bin ich wirklich in Tokyo?
  4. Leichte Brise aus Südwest...
  5. Meiji-Schrein
  6. Kultur und Sport
  7. Arbeitsames Volk
  8. Yokohama-Ausflug
  9. Parkraummanagement
  10. Senso-ji Tempel
  11. Imagine...
  12. Carneval de Tokyo?
  13. Like ice in the sunshine...
  14. U-Bahn fahren: ein Kampf!
  15. Typisch japanisch!
  1. Auf Edos Spuren
  2. Roppongi Hills
  3. Baumkultur
  4. Die künstliche Insel: Odaiba
  5. Hakone
  6. Gummistiefel-Gesellschaft
  7. Zu Gast im "kokugikan"
  8. Ikebukuro
  9. Die 47 Samurai
  10. Ein letzter Blick

 

Gummistiefel-Gesellschaft

Wieder mal setzt sich Tokyo an die Weltspitze, nämlich genau dort, wo die Gummistiefel-Gesellschaft unterwegs ist: am Fischmarkt. Wer dieses Spektakel ansehen will, muss sich früh auf den Weg machen, denn sonst ist schon alles vorbei. Wie auf jedem anderen Großmarkt der Welt auch. Wer zum Fischmarkt in Tokyo kommt, dem fallen zunächst nicht die Fische und sonstigen Meerestiere auf, sondern die Massenverarbeitung von Eis. Große Blöcke werden angeliefert, zersäge und zu Eiswürfeln verarbeitet. Es gibt zudem überdimensionale Abfüllanlagen für Eiswürfel, wo sich die Käufer ihre Kisten vollladen.

Fischmarkt Eisblock

Bildquelle: Eigene Aufnahme. In rauhen Mengen verarbeitet und verbraucht: Eis.

Wenn man sich dann durch die engen Gänge der Halle durchgefunden hat, landet man beim Herzstück des Fischmarktes: der Auktion. Was hier abläuft, muss man eigentlich selbst erleben, die Art und Weise, wie die Händler ihren Fisch anpreisen und den Preis in die Höhe treiben, ist einmalig. Der Anbieter hat einen kleinen Hocker, eine Glocke, Listen und Stift. Als erstes klingelt er mit der Glocke, damit er Aufmerksamkeit bekommt, dann ruft er hinaus, um welchen Fisch es sich dreht und die Auktion geht los. Die Käufer haben standardmäßig eine Taschenlampe, um den Fisch genau zu betrachten und einen Eispickel, um den (z. T. gefrorenen) Fisch nach gewonnener Auktion auf ihren Wagen zu laden. Dazu sind dann schon zwei bis drei Mann notwendig.

Fischmarkt Auktion

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Das Spektakel schlechthin: die Fischauktion.

Hat man einen Fisch ersteigert, wird er zu seinem Stand in der riesigen Halle gebracht. Dort beginnt dann die Verarbeitung, mit einer Säge wird der Fisch in immer kleinere Teile zerlegt, Krebse werden eingelegt, ... Das kann dann im Resultat so aussehen, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.

Fischmarkt Verarbeitung

Fischmarkt Produkt

Bildquellen: Eigene Aufnahmen. Verarbeitung und Endprodukte.

Die Leidtragenden sind natürlich die Fische selbst, nachfolgend mal ein Bild eines eingefrorenen Fisches.

Fisch

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Deutlich unterkühlt: der Fisch.