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Auf Edos Spuren
Edo, das ist der Name für Tokyo vor 1868. In diesem Jahr wurde
die Stadt Edo in "To-kyo" umbenannt, was soviel wie "östliche
Hauptstadt" bedeutet. Daher kommt übrigens auch die Ähnlichkeit
mit "Kyo-to", das auch lange Zeit Hauptstadt Japans war. Um die Geschichte
von Edo und Tokyo zu erkunden, geht man am besten in das Edo-Tokyo-Museum.

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Edo-Tokyo-Museum.
Hier kann man allerlei interessante Sachen lesen und wenn man möchte,
kann man sich sogar von freiwilligen Führern in seiner Sprache alles
wichtige erklären lassen (deutschsprachige Führer gibt es nur am
Wochenende), es ist ganz umsonst. Ich habe es vorgezogen, die englischen
Erklärungen zu nutzen und mehr die Ausstellungsstücke auf mich
wirken zu lassen, was ganz gut funktioniert. Beeindruckend sind vor allem
die Modelle, die mit sehr tollen Details Szenen aus der Edozeit nachstellen.

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Modell im Edo-Tokyo-Museum.
Nach dem Museumsaufenthalt habe ich noch den "Yasuda Japanese Garden"
besucht, der nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet hat, ein sehr
schöner Garten mit einem kleinen See und vielen Möglichkeiten,
sich hinzusetzen und auszuruhen.

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Yasuda Japanese Garden.
Am faszinierendsten finde ich allerdings immer noch das traditionelle Schuhwerk
der Japaner. Man sieht die Leute an festlichen Anlässen oder sonstigen
Festivals oft mit diesen Zori genannten Schuhen herumlaufen. Ich bin mir
jedoch nicht sicher, wie bequem sie sind...

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Konkurrenz für Holland: Zori.
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