axel.japan.bericht

 

 

|- axel.japan.bericht.live aus tokyo -|

  1. Axel goes Sushi
  2. Japanisches Bier
  3. Bin ich wirklich in Tokyo?
  4. Leichte Brise aus Südwest...
  5. Meiji-Schrein
  6. Kultur und Sport
  7. Arbeitsames Volk
  8. Yokohama-Ausflug
  9. Parkraummanagement
  10. Senso-ji Tempel
  11. Imagine...
  12. Carneval de Tokyo?
  13. Like ice in the sunshine...
  14. U-Bahn fahren: ein Kampf!
  15. Typisch japanisch!
  1. Auf Edos Spuren
  2. Roppongi Hills
  3. Baumkultur
  4. Die künstliche Insel: Odaiba
  5. Hakone
  6. Gummistiefel-Gesellschaft
  7. Zu Gast im "kokugikan"
  8. Ikebukuro
  9. Die 47 Samurai
  10. Ein letzter Blick

 

Typisch japanisch!

Auf dem Weg durch Tokyo fallen mir immer wieder Sachen oder Verhaltensweisen auf, die ich für typisch japanisch halte. Ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll, daher kommt wohl alles durcheinander.

Ich beginne mit dem Offentsichtlichsten: Es scheint, als ob für Japaner ein Leben ohne Handy nicht möglich ist. Jede freie Sekunde wird damit verbracht, sein Handy der Allgemeinheit zu präsentieren. Rausholen, ein kurzer Blick auf das LCD-Display außen, Handy aufklappen (alle nicht aufklappbaren Handys sind out!), herumtippen, wenn möglich noch ein Foto schießen, im (zugegebenermaßen schnellen) Internet surfen, zuklappen, wegstecken. Blick links, Blick rechts. Handy rausholen, ...

Handymanie

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Handymanie.

In U-Bahnen und Zügen ist, neben dem Handy (Platz 1) und Schlafen (Platz 2), Zeitung lesen eine oft gesehene Beschäftigung. Was daran so typisch ist, ergibt sich aus der Auslastung der U-Bahnen und Züge, die vor allem im Berufsverkehr ziemlich voll sind. Zwangsläufig ist das Lesen einer Zeitung da nicht so einfach möglich, den es mangelt an Platz. Ich stelle euch mal den Unterschied zu europäischen Zeitungslesern im Selbsttest vor, wobei man beachten muss, dass japanische Schriftzeichen auch von oben nach unten geschrieben werden können (und dann spaltenweise von rechts nach links gelesen werden).

Zeitung lesen europäisch

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Zeitung lesen europäisch.

Zeitung lesen japanisch

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Zeitung lesen japanisch.

Im Bereich "Wohnen" habe ich euch den Begriff "tatmi" vorgestellt, es wird aber Zeit, dass ihr ihn auch begreift. Die Maßeinheit basiert auf den so genannten Tatami-Matten, die traditionell in japanischen Räumen verlegt wurden. Diese Matte hat eine genormte Größe und so kann die Zimmergröße in "tatami" angegeben werden.

Tatami-Raum

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Japanischer Tatami-Raum.

In Japan gibt es eine typische Sorte Mensch, die nicht durch Fastfood geprägt ist, aber so aussieht: die Sumo-Ringer. In der Nähe einer Sumo-Arena (kokugikan) habe ich diese aussagekräftige Statue gefunden. In weiteren Straßen stehen Statuen, welche Handabdrücke berühmter Sumoringer zeigen.

Sumo-Ringer-Statue

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Sumo-Ringer-Statue in Ryogoku.

Eine letzte typische Sache will ich hier noch vorstellen, dann soll es erstmal genug sein. Durchaus bekannt ist der Hang der Japaner, alles perfekt zu machen, ebenso der Drang, jede Bewegung durch ein elektronisches Gerät zu ersetzen. Die Highlight-Quizfrage für alle, die noch nie in Japan waren: Wofür soll das nachfolgend abgebildete Gerät sinnvollerweise eingesetzt werden?

Was ist das?

Bildquelle: Eigene Aufnahme. Tolles Gerät, nur für was?